Schlagwort: histaminarm

Kokos-Curry-Suppe

Kokos-Curry-Suppe

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Kokosmus

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Süßkartoffelfrittata

Süßkartoffelfrittata


Hab ich schon erwähnt, dass ich Süßkartoffel liebe? Das war das zweite Lebensmittel nach der Diät, dass ich ausgetestet habe, weil es so unheimlich vielseitig und vor allem lecker ist. Ich backe mit Süßkartoffel, mache daraus Pommes, esse sie als Ofenkartoffel oder gebraten. Und ich liebe sie in Fritattata! Kurzum: ich habe immer Süßkartoffel zu hause und wenn ich eine aufgegessen habe, muss ich direkt wieder eine einkaufen – for the (comfort food) security.

Man kann sich natürlich fragen: Ei und Süßkartoffel, passt das? Gerade weil Frittata ein salziges Gericht ist. Die Antwort ist ein ganz klares: Ja! Ich ziehe sie sogar klassicher Kartoffelfrittata vor, weil ich die Kombination aus süß und salzig an diesem Rezept großartig finde. Natürlich sollte man es mit dem Salz nicht übertreiben, denn auch die Kürbiskerne tragen zur herzhaft-salzigen Note bei. Überzeugt euch am besten selbst von diesem Gericht und lasst mir gern einen Kommentar da.


Zutaten

für 1 Portion

histaminarm, vegetarisch, glutenfrei


1
mittelgroße Süßkartoffel
1 – 2 TL
Olivenöl
1 TL
getrockneter Rosmarin (gerebelt)
2
Eier
50 ml
Reis- oder Haferdrink
nach Belieben
Salz und Pfeffer
1 Handvoll
Kürbiskerne

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Für die Milch / Pflanzendrinks gilt das übliche: nehmt was ihr da habt, mögt und vertragt! Ich nehme in der Regel Haferdrink.

  • Ihr benötigt für das Rezept eine ofenfeste Pfanne!


Auf geht’s

  1. Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

  2. Die Süßkartoffel schälen, in ca. 1 cm große Würfel schneiden und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech für 10 – 15 Minuten in den Ofen geben bis die Würfel weich sind.

  3. Die Süßkartoffelwürfel aus dem Ofen in eine ofenfeste Pfanne geben. Mit dem Olivenöl und dem Rosmarin bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten anbraten.

  4. In der Zwischenzeit Eier und Pflanzendrink in einer Schüssel verquirlen, Salz und Pfeffer dazu geben.

  5. Die Eimasse über die Süßkartoffel geben und das Ei etwas stocken lassen (es stockt an den Rändern zuerst). Dann die Kürbiskerne darüber streuen, die Pfanne vom Herd nehmen und in den Ofen stellen.
    Die Frittata jetzt nochmal 5 – 10 Minuten im Ofen lassen bis das Ei komplett gestockt ist.

  6. In einen Teller umfüllen (bei einer gut beschichteten Pfanne rutscht die Frittata von ganz allein auf den Teller) und je nach Geschmack noch etwas Salz darüber geben.


Guten Appetit!

frau mit fuchs


goldene Haferpancakes

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Apfel-Rotkohl-Salat

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Buchweizenbratlinge mit Joghurt-Tahini-Dip

Buchweizenbratlinge mit Joghurt-Tahini-Dip


Dass ich in letzter Zeit ein bisschen in Buchweizen vernarrt bin, ist dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen. Angeröstet könnte ich ihn fast überall drüber streuen und meinem Kokos-Möhren-Porridge gibt er erst den richtigen Pepp. Auch einfach so gekocht nehme ich ihn manchmal als Beilage zu Gemüse, insbesondere, wenn es schnell gehen soll und ich mein Mittagessen für unterwegs vorbereite, denn er ist schneller durchgegart als Quinoa.
Die Bratlinge aus diesem Rezept sind übrigens auch etwas für unterwegs und falls ihr es vertragt, kann man prima die doppelte Menge zum Abendbrot fertig machen und den Rest am nächsten Mittag essen. Ich habe mich das noch nicht getraut, da ich festgestellt habe, dass ich einige Lebensmittel bis maximal 8 – 10 Stunden nach Zubereitung noch essen kann bevor der Histamingehalt so gestiegen ist, dass ich Symptome bekomme. Das macht Meal Prep etwas schwerer, aber das ist ein anderes Thema und ich bin da offensichtlich ganz besonders sensibel und somit die Ausnahme.

Zurück zu den Bratlingen. Ich finde, durch den angerösteten Buchweizen werden sie herzhafter und schmecken so, wie ich mir eine ordentliche Frikadelle wünsche. Zu Weihnachten habe ich schon ähnliche Bratlinge gemacht, nur mit Polenta, Mehl und Gemüse, aber ich würde diese Version vorziehen. Allerdings enthalten die Buchweizenbratlinge ein Ei und sind somit nicht vegan. Da ich gelegentlich ein paar tierische Produkte in Bioqualität esse, stört mich das nicht so sehr. Vielleicht probiere ich mich aber in Zukunft aus Neugierde mal an einer veganen Version.
Für den Dip empfehle ich Kokos Aminos, das ist ein histaminarmer Sojasoßen-Ersatz, den ich z.B. auch für gebratenen Reis verwende. Er kommt dem Geschmack von Sojasoße sehr nahe, enthält aber in der Regel nur Kokosblütensaft und Salz. Da aber die wenigsten Kokos Aminos zu Hause haben werden und ich selbst kein Fan davon bin, für ein Rezept zig neue Zutaten anzuschaffen, habe ich den Dip auch schon mit Apfelessig probiert, was ebenfalls gut schmeckt. Jetzt aber los 🙂


Zutaten

für 4 Bratlinge

histaminarm, glutenfrei, vegetarisch


für die Bratlinge:
2 TL
Kokosöl
30 g
Buchweizen
110 ml
Gemüsebrühe (hefefrei)
30 g
Polenta
1
Ei
1
Frühlingszwiebel
1
kleine Karotte / Pastinake
nach Bedarf
Salz und Pfeffer
für den Dip:
1 EL
Kokosjoghurt
1 TL
Tahini
1 TL
Kokos Aminos oder Apfelessig
in gleichen Teilen
frische Petersilie und frischer Koriander (klein gehackt)
nach Bedarf
Salz und Pfeffer


Zutatenhinweise & Alternativen


  • Achtung, die Angabe zur Verträglichkeit von Buchweizen schwanken je nach Quelle stark. Ich vertrage ihn gut und in meiner Liste vom Arzt ist er gelb, allerdings solltet ihr das sicherheitshalber erst selbst austesten. Falls ihr in der Eliminationsdiät seid, würde ich von dem Rezept vorerst abraten.

  • Das Ei ist ein Bindemittel und sollte dafür sorgen, dass beim Formen der Bratlinge nichts auseinander fällt. Falls die Masse zu weich ist und aus der Form gerät, kannst du noch etwas Polenta dazu geben.

  • Wer Milcheiweiß verträgt und nicht vegan lebt, kann für den Dip Naturjoghurt nutzen.


Auf geht’s


  1. 1 TL Kokosöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Wenn es heiß ist, den Buchweizen unter ständigem Rühren 2 – 3 Minuten im Öl anrösten.
    Achtung: Der Buchweizen brennt schnell an, du solltest ihn also wirklich nicht aus den Augen lassen. Wenn er leicht gebräunt ist und gut duftet ist er fertig für Schritt 2.

  2. Gib die Gemüsebrühe dazu und schalte den Herd auf niedrige Hitze herunter. Lass nun alles köcheln bis die Gemüsebrühe vollständig vom Buchweizen aufgesogen wurde (10 – 15 min).
    Nimm die Pfanne vom Herd und lass den Buchweizen kurz etwas abkühlen.

  3. Während der Buchweizen köchelt, schneide eine Frühlingszwiebel klein und zerkleinere die Karotte / Pastinake. Entweder kannst du das Gemüse klein reiben, oder du nutzt dafür den Multizerkleinerer.

  4. Gib das Gemüse, den Buchweizen, das Ei und die Polenta in eine Rührschüssel und verrühre alles gut mit einem Löffel. Wenn du magst kannst du noch etwas Salz und Pfeffer dazu geben.

  5. Forme aus der Masse mit deinen Händen 4 Bratlinge, indem du erst Kugeln formst und diese dann leicht flach drückst.

  6. Erhitze 1 TL Kokosöl in der Pfanne. Wenn es heiß ist, gib die Bratlinge in die Pfanne und brate sie von jeder Seite 3 – 4 Minuten oder bis sie von beiden Seiten leicht gebräunt sind.

  7. Währenddessen verrühre alle Zutaten für den Dip in einer kleinen Schüssel.


Guten Appetit!

frau mit fuchs


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Kennt ihr Zoats? Zoats sind eine Mischung aus geriebener Zucchini und Haferflocken, die eine ganze Weile lang ein ziemliches Trendfrühstück waren – besonders beliebt auch bei Diäten, weil durch den Gemüseanteil die Menge an Kohlenhydraten reduziert wird. Es gibt Rezepte für warmes Porridge oder kalte Varianten mit Joghurt. Obwohl ich keine Diät mache, fand ich die Idee irgendwie interessant und wollte das auch einmal ausprobieren.
Zunächst habe ich eine Joghurtversion ausprobiert. Mein Rezept bestand also aus Haferflocken, Kokosjoghurt, geriebener Zucchini, Blaubeeren und etwas Zimt. Das Ganze gab es dann als Zwischenmahlzeit nach dem Sport, weil ich lieber warm frühstücke. Und was soll ich sagen… Kann man machen.

Muss man nicht.

Sicherlich, es schmeckt nicht schlecht. Aber ich fand es alles in allem ziemlich fad, die Zucchini hat im Grunde nach Nichts geschmeckt und war auch für die Konsistenz keine kulinarische Bereicherung. Mein Fazit lautet daher: wer es nicht ausprobiert, der verpasst auch nichts.
Bei einer Freundin probierte ich dann die warme Porridgevariante mit Ingwer & Apfel. Das war deutlich besser als mein kalter Versuch und definitiv wiederholbar. Grundsätzlich gefiel mir die Idee, Gemüse und Haferflocken zu kombinieren und da ich bereits ein Rezept für Milchreis mit Karotten hatte, dachte ich, da teste ich mal etwas herum. Natürlich durfte auch gerösteter Buchweizen nicht fehlen – der peppt im Moment oft mein Frühstück auf, weil ich diesen leicht nussigen Geschmack sehr mag aber wegen des Histamins auf echte Nüsse (und leider auch Mandeln) verzichten muss. Heraus kam dann dieses Kokos-Möhren-Porridge, das ich mir nicht nur als Frühstück, sondern auch als leicht süßliches Abendbrot gut vorstellen kann.


Zutaten

für 1 Portion

histaminarm, glutenfrei, vegan


1
kleiner Apfel
1
Möhre
1
Stück frischer Ingwer
(nach Belieben)
20 g
Buchweizen
20 g
Haferflocken
10 g
Kokosraspel
evtl.
Kürbiskerne und Chiasamen
(nach Belieben)
1 TL
Kokosöl
0,5 – 1 TL
Zimt
ca. 30 ml
Kokosmilch
heißes Wasser

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Achtung, die Angabe zur Verträglichkeit von Buchweizen schwanken je nach Quelle stark. Ich vertrage ihn gut und in meiner Liste vom Arzt ist er gelb, allerdings solltet ihr das sicherheitshalber erst selbst austesten. Falls ihr in der Eliminationsdiät seid, würde ich von dem Rezept vorerst abraten.

  • wem das mengenmäßig zu viel erscheint nimmt nur einen halben Apfel

  • Kürbiskerne & Chiasamen können auch komplett weggelassen werden, selbes gilt für Ingwer

  • anstelle von Kokosmilch kann jeder beliebige andere Pflanzendrink verwendet werden, natürlich geht auch normale Milch

  • ich nehme immer nur einen Teil Pflanzenmilch und gieße den Rest mit heißem Wasser auf. Natürlich kann das Porridge auch komplett mit pflanzlicher Milch zubereitet werden.

  • wenn man den Buchweizen weglässt und stattdessen mehr Haferflocken nutzt kommt der Kokosgeschmack mehr heraus, der Buchweizen macht es nussiger


Auf geht’s


  1. Den Buchweizen in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett anrösten. Achtet dabei darauf, die Pfanne von Zeit zu Zeit etwas zu schütteln, da die Kerne zum Anbrennen neigen. Sie sind fertig wenn sie gut duften und leicht gebräunt sind.

  2. In der Zwischenzeit eine Möhre schälen und raspeln (oder im Multizerkleinerer hacken, das spart Muskelkraft). Apfel und Ingwer in kleine Stücke schneiden.

  3. Kokosöl in einem Topf zum Schmelzen bringen und erhitzen. Geraspelte Möhre, Apfel- und Ingwerstücke, sowie Zimt und Kokosraspel dazu geben und alles etwas anschwitzen.

  4. Den gerösteten Buchweizen, Haferflocken und optional ein paar Kürbiskerne und Chiasamen mit der Kokosmilch dazu geben. Mit heißem Wasser aufgießen, so dass der Boden bedeckt ist.

  5. Rühren, rühren, rühren und eventuell immer etwas heißes Wasser aufgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


Guten Appetit!

Frau mit Fuchs