Schlagwort: glutenfrei

Kokosmus

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goldene Haferpancakes

goldene Haferpancakes


Ich wollte gerade schreiben, wie sehr ich Pfannkuchen mag und dachte dann: Ganz ehrlich, wer mag denn bitte keine Pfannkuchen?! Für mich waren Pfannkuchen lange Jahre eine reine Süßspeise, bis ich irgendwann auch mal herzhafte probiert habe – auch lecker! Aus diesem Grund mache ich an klassischen Pfannkuchenteig auch keinen Zucker, so kann man durch den Belag selbst entscheiden, ob man sie lieber süß oder herzhaft essen mag und voilà, schon wird aus einem klassischen Frühstücksrezept ein echter Allrounder.

Das Rezept für meine goldenen Haferpancakes ist für mich aber tatsächlich ein Frühstück, denn statt einem Standardteig aus Mehl, Milch(-ersatz) und Ei besteht es vor allem aus gemahlenen Haferflocken. Die Inhaltsstoffe sind auch ein Grund dafür, dass ich sie lieber Pancakes als Pfannkuchen nenne, denn Pancakes sind eher klein und dick. Wer versucht, den Teig zu einem dünnen Pfannkuchen auszugießen, der wird eher enttäuscht sein. Als Pancake jedoch sind sie super saftig und mein Golden Milk Gewürz sorgt für geschmackliche Abwechslung.

Das Rezept kommt in zwei Varianten daher – eines mit und eines ohne Kokosmehl. Das ist der Tatsache geschuldet, dass ich öfter Lust auf das Rezept als ich Kokosmehl zu Hause habe. Mit Kokosmehl schmecken sie noch etwas fluffiger, ohne sind sie aber genauso lecker. Achtet daher beim Nachmachen auf die Zutaten bzw. auf die Zutatenhinweise.


Zutaten

für 1 Portion (ca. 4 Pancakes)

histaminarm, vegan, glutenfrei


45 g
Haferflocken
15 g
Kokosmehl
1 TL
Chiasamen
1 TL
golden Milk Gewürzmischung
0,5
geriebener Apfel
1 Stück
frischer geriebener Ingwer
2 TL
Kokosöl
130 ml
Haferdrink
1 TL
Ahornsirup (optional)

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Für die Variante ohne Kokosmehl nehmt ihr 60 g Haferflocken und nur 70 ml Haferdrink.

  • Das Rezept für meine Golden Milk Gewürzmischung findet ihr hier. Alternativ kann auch Zimt verwendet werden.

  • Ich benutze eine beschichtete Pfanne und gebe daher das Kokosöl bereits in den Teig. So kann ich die Pancakes ohne weiteres Öl braten. Falls ihr keine beschichtete Pfanne habt würde ich kein Öl in den Teig geben, sondern die Pancakes stattdessen in der Pfanne mit Kokosöl braten.

  • Der Pflanzendrink ist natürlich wieder beliebig austauschbar.


Auf geht’s

  1. Zunächst die Haferflocken in einem Multizerkleinerer zu Hafermehl mahlen.
    Gegebenenfalls den Backofen zum Warmhalten der fertigen Pancakes auf niedriger Stufe vorheizen.

  2. Hafer- & Kokosmehl, Chiasamen und das Golden Milk Gewürz in eine Schüssel geben und vermengen.

  3. Geriebenen Apfel und Ingwer unterheben.

  4. Haferdrink, Kokosöl und Ahornsirup untermischen und den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen, damit die Chiasamen quellen können.

  5. Eine Pfanne ohne Öl (siehe Hinweise oben) auf mittlere Stufe erhitzen.

  6. Den Pancaketeig esslöffelweise in die Pfanne geben. Ein Pancake ist etwa 1 (gehäufter) Esslöffel Teig. Je größer der Pancake, desto weniger hält er beim Wenden.

  7. Nach etwa 2 – 4 Minuten den Pancake vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen und auf der anderen Seite genauso lange (oder je nach gewünschtem Bräunungsgrad) braten.

  8. Pancake herausnehmen, gegebenfalls im Ofen warm halten und mit dem weiteren Teig genauso verfahren.

  9. Mit Kokosjoghurt, Früchten, Kokos- oder Apfelmus, Zimt oder anderen beliebigen Toppings servieren.


Guten Appetit!

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Kurkuma Torte

Kurkuma Torte


Als ich im Winter letzten Jahres auf der Seite von Frau Janik zufällig ihre Goldene Milch Torte (*) entdeckt habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich liebe Ingwer und Kurkuma, wieso sollte ich einen Kuchen mit diesen Zutaten also nicht genauso lieben?
Wer sich das Ursprungsrezept einmal ansieht bemerkt sofort, dass es nicht histaminarm ist. Trockenfrüchte, Kakao, Nüsse – lauter Dinge, die ich nicht essen darf. In meinem Kopf fing es also an zu rattern. Nüsse hatte ich schnell ersetzt, denn für gemahlene Mandeln & Co. nutze ich geschälte Hanfsamen. Die geben einem Teig ebenfalls eine leicht nussige Komponente und sind histaminarm. Für Kakao kam nur Carobpulver in Frage, das verwende ich auch in Süßkartoffelbrownies, wo es wirklich erstaunlich nah an Schokoladengeschmack erinnert.
Am meisten Sorgen hatte ich bei den Trockenfrüchten, da diese für die Süße, vor allem aber als Bindungsmittel genutzt werden. Einige histaminintolerante Menschen vertragen getrocknete Datteln, da hätte man also 1:1 ersetzen können. Ich habe Datteln bisher noch nicht testen können, mache mir aber nicht all zu große Hoffnung, da ich z.B. auch auf getrocknete Cranberries mit Symptomen reagiere. Am Ende kamen mir dann doch einige Ideen und ich war erstaunt, dass die Torte schon im ersten Anlauf klappte, zumal ich auch das erste mal ein no-bake Rezept ausprobiert habe.
Die Kurkuma Torte ist super lecker (wenn man Süßkartoffel mag, denn die schmeckt man recht deutlich) und auch ziemlich sättigend. Daher ist es gut, dass sie sich problemlos einfrieren lässt. So hält sie sich einige Wochen und kann portionsweise aufgetaut werden, wenn sie vorher schon in Tortenstücke geschnitten wurde.


Zutaten

für 1 Springform

histaminarm, glutenfrei, vegan


für den Boden:
130 g
Haferflocken
30 g
Kokosraspel
(nach Belieben)
40 g
geschälte Hanfsamen
1 TL
geschrotete Leinsamen
1 EL
Carobpulver
1 TL
Zimt
2
Chiaeier (s. u.)
2 EL
Kokosöl
2 EL
Reissirup
ggf. 1 EL
Wasser
für das Topping:

ca. 200 g
Süßkartoffel (geschält, in Stücken)
400 ml
Kokosmilch (Vollfett)
ca. 2 cm
frischer Ingwer (geschält)
ca. 1 cm
frischer Kurkuma (geschält)
1 Prise
Salz
2 TL
Rohrohrzucker
0,5 Päckchen
Agar Agar

Zutatenhinweise & Alternativen


  • ein Chiaei erhaltet ihr, wenn ihr 1 TL Chiamehl (dafür Chiasamen in der Kaffeemühle / im Multizerkleinerer schroten) mit 3 TL Wasser mischt und das Ganze dann 10 Minuten quellen lasst

  • anstatt frischem Ingwer und Kurkuma könnt ihr auch jeweils 1 TL der getrockneten, pulverisiserten Form nehmen

  • falls ihr gemahlene Mandeln vertragt könnt ihr diese gern statt der Hanfsamen oder Kürbiskerne verwenden

  • Reissirup könnt ihr durch einen anderen Sirup eurer Wahl ersetzen, z.B. durch Ahornsirup

  • wer mag kann zu den Toppingzutaten noch eine Prise schwarzen Pfeffer ergänzen, das unterstützt die Aufnahme von Kurkumin (der Stoff, der Kurkuma so gesund macht) im Körper



Auf geht’s


  1. Für den Boden zunächst Haferflocken, Kokosraspel, Hanfsamen, Kürbiskerne und Leinsamen im Standmixer oder Multizerkleinerer zu (groben) Mehl verarbeiten. Das entstandene Mehlgemisch in eine Schüssel geben, Carobpulver und Zimt darunter mischen.

  2. Das Kokosöl in einer seperaten Schüssel mit dem Sirup mischen. Das geht etwas leichter, wenn ihr beides kurz in der Mikrowelle (falls vorhanden) erwärmt. Die Chiaeier zusammen mit der Öl-Sirup-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren. Falls es euch nicht feucht genug erscheint ggf. einen EL Wasser untermischen

  3. Eine Springform mit Backpapier auslegen, die Teigmasse einfüllen und fest andrücken, dann in den Kühlschrank stellen.

  4. Für das Topping 350 ml Kokosmilch und alle weiteren oben genannten Zutaten in einem Topf erhitzen und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Süßkartoffel weich ist. Dann wird alles gründlich durchpüriert.

  5. Ein halbes Päckchen Agar Agar mit 50 ml Kokosmilch verrühren, zu der pürierten Masse geben und weitere 2 Minuten köcheln lassen, damit sie geliert.

  6. Die Springform aus dem Kühlschrank holen, das Topping darauf verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen.


  7. Guten Appetit!

    frau mit fuchs



    (*) Werbung, da Nennung & Verlinkung –
    unbezahlt, unbauftragt, keine Kooperation

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