Kokos-Curry-Suppe

Kokos-Curry-Suppe

Sommerzeit ist bekanntlich keine Suppenzeit — deshalb bin ich umso glücklicher, wenn es mal ein paar Tage abkühlt und regnet. Nicht nur, weil man sich dann ohne schlechtes Gewissen auf das Sofa kuscheln kann, sondern auch weil der Appetit auf herzhaftere Speisen zurück kommt. Denn zumindest mir geht sonst bei 30 Grad plus oft so, dass ich kaum Hunger verspüre und dann manchmal einfach nur aus Vernunftsgründen ein bisschen Müsli esse. Klar, ich liebe auch Salate, aber wenn ich die Wahl habe zwischen einem Salat und etwas Herzhafterem, dann nehme ich letzteres. Vermutlich ziehe ich auch deshalb die kühleren Jahreszeiten dem Sommer vor.

Meine Kokos-Curry-Suppe ist für mich nicht nur absoluter Seelenwärmer, ich mag sie auch deshalb so sehr weil sie unheimlich schnell zubereitet ist. Denn im Arbeitsalltag habe ich oft nicht genug Lust lange in der Küche zu stehen. Die Suppe kommt mit frischem Ingwer und Kurkuma daher (den ihr aber auch durch getrockneten austauschen könnt, das spart zusätzlich Zeit!) und wird mit weiteren Currygewürzen ergänzt. Fertige Currymischungen benutze ich gar nicht, denn oft sind die Inhaltsstoffe in diesen nicht angegeben oder ich vertrage eine der Zutaten nicht. Inzwischen habe ich vermutlich die ganze indische Gewürzpallete zu Hause. Ich liebe die indische Küche und versuche gerade herauszufinden, ob sich vielleicht auch die ayurvedische Ernärungsweise mit Histaminintoleranz umsetzten lässt. Vielleicht kommt in Zukunft aus diesem Bereich ein bisschen Inhalt auf euch zu. Bis dahin dürft ihr aber erstmal diese Suppe genießen 🙂


Zutaten

für 1 Portion

histaminarm, vegan, optional glutenfrei


3 – 4 Scheiben
frischer Ingwer
ca. 1 cm
frischer Kurkuma
1 Prise
schwarzer Pfeffer
1 TL
Kokosöl
350 ml
hefefreie Gemüsebrühe
70 ml
Kokosmilch
1 Handvoll
frisches Gemüse nach Wahl
(hier: 1 kleine Karotte in Streifen, etwas Pakchoi und Romanesco)
1 Msp
Kreuzkümmel, gemahlen
0,5 TL
Koriander, gemahlen
60 g
Dinkel-Mienudeln oder Reisnudeln (für die glutenfreie Variante)
nach Belieben
Salz und Pfeffer
5 – 10 g
gerösteter Buchweizen

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Falls kein frischer Kurkuma vorhanden ist, ersetzt ihn einfach durch 1 TL gemahlenes Kurkumapulver, das ihr dann mit den anderen getrockneten Gewürzen zur Suppe gebt.

  • Wie ihr den Buchweizen röstet, könnt ihr unter anderem hier nachlesen.

  • Super lecker ist auch frischer Koriander als weiteres Topping für die Suppe.


Auf geht’s


  1. Ingwer und Kurkuma klein würfeln und in 1 TL Kokosöl mit einer Prise schwarzem Pfeffer andünsten.
    Tipp: Wer auf gelbe Finger verzichten möchte sollte den Kurkuma mit Handschuhen schneiden.

  2. Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen, das Gemüse und die weiteren Gewürze hinzugeben. Das Gemüse 5 Minuten köcheln (nicht kochen!) lassen.

  3. Dinkel Mie Nudeln oder Reisnudeln dazu geben und weiter köcheln lassen bis die Nudeln gar sind. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Auf einen Teller füllen, mit geröstetem Buchweizen (und Koriander) anrichten.


Guten Appetit!

frau mit fuchs




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