Autor: fraumitfuchs

Kokos-Curry-Suppe

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Kokosmus

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Tassenbrownie

Tassenbrownie


Heute gibt es etwas für den kleinen Heißhunger.
Ich muss ja sagen, dass ich nie ein großer Süßfan war. Wenn ich die Wahl hatte zwischen Schokolade und Chips nahm ich die Chips, hinter Kuchen war ich nie so richtig hinterher (Torte erst recht nicht) und außer Popcorn gab es kaum eine süße Sünde, der ich nicht widerstehen konnte. Interessanterweise hat sich mein Essverhalten durch die Ernährungsumstellung aber auch in dieser Richtung verändert – ich brauche oft abends nach dem Essen noch etwas Süßes oder habe viel mehr Bedarf nach einem süßen Snack am Nachmittag.

Jetzt will man aber ja trotzdem nicht immer zu einem richtigen Kuchen greifen (obwohl ich von meinem Karottenkuchen oft etwas eingefroren habe) oder hat doch mal Lust auf etwas Schokoladiges – was bei Histaminintoleranz natürlich nicht geht. Und da kommt dieser Tassenbrownie ins Spiel.

Er wird mit Carobpulver gemacht, das getrocknete und gemahlene Fruchtfleisch des Johannisbrotbaums. Habt ihr noch nie von gehört? Ging mir vor der Diagnose genauso und ohne sie hätte ich es vermutlich nie für mich entdeckt. Carobpulver ist ein spannender Schokoladenersatz, der pur als Kakaoersatz karamellig, aber auch etwas malzig schmeckt. Mit einer Süße wie z.B. Ahorn- oder Reissirup entwickelt es dann einen Geschmack, der erstaunlich nah an Schokolade rankommt. Absolut genial finde ich Carobpulver meinen Süßkartoffelbrownies (das Rezept kommt noch), deren Herstellung jedoch etwas mehr Zeit benötigt. Deshalb ist dieser Tassenbrownie aus der Mikrowelle mein absoluter Favorit, wenn ich ganz schnell meinen Heuißhunger auf etwas Süßes befriedigen muss. Probiert das mal aus und erzählt mir doch in den Kommentaren, wie er euch schmeckt und welche Erfahrungen ihr sonst noch mit Carobpulver gemacht habt.


Zutaten

für 1 Portion

histaminarm, vegan


4 TL
Dinkelmehl
2 TL
Carobpulver
0,5 TL
Zimt
0,5 TL
Backpulver
2 TL
Kokosöl (flüssig)
3 TL
Reissirup
3 TL
Wasser

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Statt Dinkelmehl könnt ihr auch eine glutenfreie Mehlmischung verwenden.

  • Reissirup ist ebenfalls ersetzbar – ich habe es schon mit Ahornsirup gemacht, gegen andere flüssige Süße (Agavendicksaft, Honig, …) sollte also nichts sprechen.

  • Wundert euch nicht: der Teig ist sehr zäh / kompakt – es funktioniert trotzdem! Wenn ihr der Sache aber gar nicht traut, nehmt ruhig 4 TL Wasser.

  • Es funktioniert auch ohne Backpulver, dann bleibt der Brownie bloß flacher.


Auf geht’s

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Tasse geben und gut durchmischen.

  2. Die flüssigen Zutaten dazu geben und alles gut verrühren. Es entsteht eine zähe Teigmasse.

  3. Für 30 Seunden bei höchster Wattzahl in die Mikrowelle. Fertig!


Guten Appetit!

frau mit fuchs


Süßkartoffelfrittata

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Golden Milk Gewürzmischung

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goldene Haferpancakes

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Ich wollte gerade schreiben, wie sehr ich Pfannkuchen mag und dachte dann: Ganz ehrlich, wer mag denn bitte keine Pfannkuchen?! Für mich waren Pfannkuchen lange Jahre eine reine Süßspeise, bis ich irgendwann auch mal herzhafte probiert habe – auch lecker! Aus diesem Grund mache ich an klassischen Pfannkuchenteig auch keinen Zucker, so kann man durch den Belag selbst entscheiden, ob man sie lieber süß oder herzhaft essen mag und voilà, schon wird aus einem klassischen Frühstücksrezept ein echter Allrounder.

Das Rezept für meine goldenen Haferpancakes ist für mich aber tatsächlich ein Frühstück, denn statt einem Standardteig aus Mehl, Milch(-ersatz) und Ei besteht es vor allem aus gemahlenen Haferflocken. Die Inhaltsstoffe sind auch ein Grund dafür, dass ich sie lieber Pancakes als Pfannkuchen nenne, denn Pancakes sind eher klein und dick. Wer versucht, den Teig zu einem dünnen Pfannkuchen auszugießen, der wird eher enttäuscht sein. Als Pancake jedoch sind sie super saftig und mein Golden Milk Gewürz sorgt für geschmackliche Abwechslung.

Das Rezept kommt in zwei Varianten daher – eines mit und eines ohne Kokosmehl. Das ist der Tatsache geschuldet, dass ich öfter Lust auf das Rezept als ich Kokosmehl zu Hause habe. Mit Kokosmehl schmecken sie noch etwas fluffiger, ohne sind sie aber genauso lecker. Achtet daher beim Nachmachen auf die Zutaten bzw. auf die Zutatenhinweise.


Zutaten

für 1 Portion (ca. 4 Pancakes)

histaminarm, vegan, glutenfrei


45 g
Haferflocken
15 g
Kokosmehl
1 TL
Chiasamen
1 TL
golden Milk Gewürzmischung
0,5
geriebener Apfel
1 Stück
frischer geriebener Ingwer
2 TL
Kokosöl
130 ml
Haferdrink
1 TL
Ahornsirup (optional)

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Für die Variante ohne Kokosmehl nehmt ihr 60 g Haferflocken und nur 70 ml Haferdrink.

  • Das Rezept für meine Golden Milk Gewürzmischung findet ihr hier. Alternativ kann auch Zimt verwendet werden.

  • Ich benutze eine beschichtete Pfanne und gebe daher das Kokosöl bereits in den Teig. So kann ich die Pancakes ohne weiteres Öl braten. Falls ihr keine beschichtete Pfanne habt würde ich kein Öl in den Teig geben, sondern die Pancakes stattdessen in der Pfanne mit Kokosöl braten.

  • Der Pflanzendrink ist natürlich wieder beliebig austauschbar.


Auf geht’s

  1. Zunächst die Haferflocken in einem Multizerkleinerer zu Hafermehl mahlen.
    Gegebenenfalls den Backofen zum Warmhalten der fertigen Pancakes auf niedriger Stufe vorheizen.

  2. Hafer- & Kokosmehl, Chiasamen und das Golden Milk Gewürz in eine Schüssel geben und vermengen.

  3. Geriebenen Apfel und Ingwer unterheben.

  4. Haferdrink, Kokosöl und Ahornsirup untermischen und den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen, damit die Chiasamen quellen können.

  5. Eine Pfanne ohne Öl (siehe Hinweise oben) auf mittlere Stufe erhitzen.

  6. Den Pancaketeig esslöffelweise in die Pfanne geben. Ein Pancake ist etwa 1 (gehäufter) Esslöffel Teig. Je größer der Pancake, desto weniger hält er beim Wenden.

  7. Nach etwa 2 – 4 Minuten den Pancake vorsichtig mit einem Pfannenwender umdrehen und auf der anderen Seite genauso lange (oder je nach gewünschtem Bräunungsgrad) braten.

  8. Pancake herausnehmen, gegebenfalls im Ofen warm halten und mit dem weiteren Teig genauso verfahren.

  9. Mit Kokosjoghurt, Früchten, Kokos- oder Apfelmus, Zimt oder anderen beliebigen Toppings servieren.


Guten Appetit!

frau mit fuchs


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Karottenkuchen

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Buchweizenbratlinge mit Joghurt-Tahini-Dip

Buchweizenbratlinge mit Joghurt-Tahini-Dip


Dass ich in letzter Zeit ein bisschen in Buchweizen vernarrt bin, ist dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen. Angeröstet könnte ich ihn fast überall drüber streuen und meinem Kokos-Möhren-Porridge gibt er erst den richtigen Pepp. Auch einfach so gekocht nehme ich ihn manchmal als Beilage zu Gemüse, insbesondere, wenn es schnell gehen soll und ich mein Mittagessen für unterwegs vorbereite, denn er ist schneller durchgegart als Quinoa.
Die Bratlinge aus diesem Rezept sind übrigens auch etwas für unterwegs und falls ihr es vertragt, kann man prima die doppelte Menge zum Abendbrot fertig machen und den Rest am nächsten Mittag essen. Ich habe mich das noch nicht getraut, da ich festgestellt habe, dass ich einige Lebensmittel bis maximal 8 – 10 Stunden nach Zubereitung noch essen kann bevor der Histamingehalt so gestiegen ist, dass ich Symptome bekomme. Das macht Meal Prep etwas schwerer, aber das ist ein anderes Thema und ich bin da offensichtlich ganz besonders sensibel und somit die Ausnahme.

Zurück zu den Bratlingen. Ich finde, durch den angerösteten Buchweizen werden sie herzhafter und schmecken so, wie ich mir eine ordentliche Frikadelle wünsche. Zu Weihnachten habe ich schon ähnliche Bratlinge gemacht, nur mit Polenta, Mehl und Gemüse, aber ich würde diese Version vorziehen. Allerdings enthalten die Buchweizenbratlinge ein Ei und sind somit nicht vegan. Da ich gelegentlich ein paar tierische Produkte in Bioqualität esse, stört mich das nicht so sehr. Vielleicht probiere ich mich aber in Zukunft aus Neugierde mal an einer veganen Version.
Für den Dip empfehle ich Kokos Aminos, das ist ein histaminarmer Sojasoßen-Ersatz, den ich z.B. auch für gebratenen Reis verwende. Er kommt dem Geschmack von Sojasoße sehr nahe, enthält aber in der Regel nur Kokosblütensaft und Salz. Da aber die wenigsten Kokos Aminos zu Hause haben werden und ich selbst kein Fan davon bin, für ein Rezept zig neue Zutaten anzuschaffen, habe ich den Dip auch schon mit Apfelessig probiert, was ebenfalls gut schmeckt. Jetzt aber los 🙂


Zutaten

für 4 Bratlinge

histaminarm, glutenfrei, vegetarisch


für die Bratlinge:
2 TL
Kokosöl
30 g
Buchweizen
110 ml
Gemüsebrühe (hefefrei)
30 g
Polenta
1
Ei
1
Frühlingszwiebel
1
kleine Karotte / Pastinake
nach Bedarf
Salz und Pfeffer
für den Dip:
1 EL
Kokosjoghurt
1 TL
Tahini
1 TL
Kokos Aminos oder Apfelessig
in gleichen Teilen
frische Petersilie und frischer Koriander (klein gehackt)
nach Bedarf
Salz und Pfeffer


Zutatenhinweise & Alternativen


  • Achtung, die Angabe zur Verträglichkeit von Buchweizen schwanken je nach Quelle stark. Ich vertrage ihn gut und in meiner Liste vom Arzt ist er gelb, allerdings solltet ihr das sicherheitshalber erst selbst austesten. Falls ihr in der Eliminationsdiät seid, würde ich von dem Rezept vorerst abraten.

  • Das Ei ist ein Bindemittel und sollte dafür sorgen, dass beim Formen der Bratlinge nichts auseinander fällt. Falls die Masse zu weich ist und aus der Form gerät, kannst du noch etwas Polenta dazu geben.

  • Wer Milcheiweiß verträgt und nicht vegan lebt, kann für den Dip Naturjoghurt nutzen.


Auf geht’s


  1. 1 TL Kokosöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze zum schmelzen bringen. Wenn es heiß ist, den Buchweizen unter ständigem Rühren 2 – 3 Minuten im Öl anrösten.
    Achtung: Der Buchweizen brennt schnell an, du solltest ihn also wirklich nicht aus den Augen lassen. Wenn er leicht gebräunt ist und gut duftet ist er fertig für Schritt 2.

  2. Gib die Gemüsebrühe dazu und schalte den Herd auf niedrige Hitze herunter. Lass nun alles köcheln bis die Gemüsebrühe vollständig vom Buchweizen aufgesogen wurde (10 – 15 min).
    Nimm die Pfanne vom Herd und lass den Buchweizen kurz etwas abkühlen.

  3. Während der Buchweizen köchelt, schneide eine Frühlingszwiebel klein und zerkleinere die Karotte / Pastinake. Entweder kannst du das Gemüse klein reiben, oder du nutzt dafür den Multizerkleinerer.

  4. Gib das Gemüse, den Buchweizen, das Ei und die Polenta in eine Rührschüssel und verrühre alles gut mit einem Löffel. Wenn du magst kannst du noch etwas Salz und Pfeffer dazu geben.

  5. Forme aus der Masse mit deinen Händen 4 Bratlinge, indem du erst Kugeln formst und diese dann leicht flach drückst.

  6. Erhitze 1 TL Kokosöl in der Pfanne. Wenn es heiß ist, gib die Bratlinge in die Pfanne und brate sie von jeder Seite 3 – 4 Minuten oder bis sie von beiden Seiten leicht gebräunt sind.

  7. Währenddessen verrühre alle Zutaten für den Dip in einer kleinen Schüssel.


Guten Appetit!

frau mit fuchs