Monat: März 2019

Grüne Pizza

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Kurkuma Torte

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Kokos-Möhren-Porridge

Kokos-Möhren-Porridge

Kennt ihr Zoats? Zoats sind eine Mischung aus geriebener Zucchini und Haferflocken, die eine ganze Weile lang ein ziemliches Trendfrühstück waren – besonders beliebt auch bei Diäten, weil durch den Gemüseanteil die Menge an Kohlenhydraten reduziert wird. Es gibt Rezepte für warmes Porridge oder kalte Varianten mit Joghurt. Obwohl ich keine Diät mache, fand ich die Idee irgendwie interessant und wollte das auch einmal ausprobieren.
Zunächst habe ich eine Joghurtversion ausprobiert. Mein Rezept bestand also aus Haferflocken, Kokosjoghurt, geriebener Zucchini, Blaubeeren und etwas Zimt. Das Ganze gab es dann als Zwischenmahlzeit nach dem Sport, weil ich lieber warm frühstücke. Und was soll ich sagen… Kann man machen.

Muss man nicht.

Sicherlich, es schmeckt nicht schlecht. Aber ich fand es alles in allem ziemlich fad, die Zucchini hat im Grunde nach Nichts geschmeckt und war auch für die Konsistenz keine kulinarische Bereicherung. Mein Fazit lautet daher: wer es nicht ausprobiert, der verpasst auch nichts.
Bei einer Freundin probierte ich dann die warme Porridgevariante mit Ingwer & Apfel. Das war deutlich besser als mein kalter Versuch und definitiv wiederholbar. Grundsätzlich gefiel mir die Idee, Gemüse und Haferflocken zu kombinieren und da ich bereits ein Rezept für Milchreis mit Karotten hatte, dachte ich, da teste ich mal etwas herum. Natürlich durfte auch gerösteter Buchweizen nicht fehlen – der peppt im Moment oft mein Frühstück auf, weil ich diesen leicht nussigen Geschmack sehr mag aber wegen des Histamins auf echte Nüsse (und leider auch Mandeln) verzichten muss. Heraus kam dann dieses Kokos-Möhren-Porridge, das ich mir nicht nur als Frühstück, sondern auch als leicht süßliches Abendbrot gut vorstellen kann.


Zutaten

für 1 Portion

histaminarm, glutenfrei, vegan


1
kleiner Apfel
1
Möhre
1
Stück frischer Ingwer
(nach Belieben)
20 g
Buchweizen
20 g
Haferflocken
10 g
Kokosraspel
evtl.
Kürbiskerne und Chiasamen
(nach Belieben)
1 TL
Kokosöl
0,5 – 1 TL
Zimt
ca. 30 ml
Kokosmilch
heißes Wasser

Zutatenhinweise & Alternativen


  • Achtung, die Angabe zur Verträglichkeit von Buchweizen schwanken je nach Quelle stark. Ich vertrage ihn gut und in meiner Liste vom Arzt ist er gelb, allerdings solltet ihr das sicherheitshalber erst selbst austesten. Falls ihr in der Eliminationsdiät seid, würde ich von dem Rezept vorerst abraten.

  • wem das mengenmäßig zu viel erscheint nimmt nur einen halben Apfel

  • Kürbiskerne & Chiasamen können auch komplett weggelassen werden, selbes gilt für Ingwer

  • anstelle von Kokosmilch kann jeder beliebige andere Pflanzendrink verwendet werden, natürlich geht auch normale Milch

  • ich nehme immer nur einen Teil Pflanzenmilch und gieße den Rest mit heißem Wasser auf. Natürlich kann das Porridge auch komplett mit pflanzlicher Milch zubereitet werden.

  • wenn man den Buchweizen weglässt und stattdessen mehr Haferflocken nutzt kommt der Kokosgeschmack mehr heraus, der Buchweizen macht es nussiger


Auf geht’s


  1. Den Buchweizen in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett anrösten. Achtet dabei darauf, die Pfanne von Zeit zu Zeit etwas zu schütteln, da die Kerne zum Anbrennen neigen. Sie sind fertig wenn sie gut duften und leicht gebräunt sind.

  2. In der Zwischenzeit eine Möhre schälen und raspeln (oder im Multizerkleinerer hacken, das spart Muskelkraft). Apfel und Ingwer in kleine Stücke schneiden.

  3. Kokosöl in einem Topf zum Schmelzen bringen und erhitzen. Geraspelte Möhre, Apfel- und Ingwerstücke, sowie Zimt und Kokosraspel dazu geben und alles etwas anschwitzen.

  4. Den gerösteten Buchweizen, Haferflocken und optional ein paar Kürbiskerne und Chiasamen mit der Kokosmilch dazu geben. Mit heißem Wasser aufgießen, so dass der Boden bedeckt ist.

  5. Rühren, rühren, rühren und eventuell immer etwas heißes Wasser aufgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


Guten Appetit!

Frau mit Fuchs